Eine gute Artikelreihe von Zeit online darüber wie man seine Privatsphäre schützen kann, ein TOR relais betreiben kann oder sich Linux installiert. Sehr lesenswert.
Zur Artikelreihe (zeit.de)
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Überraschenderweise, unterwandert die flächendeckende Überwachung die Unschuldsvermutung, diskrimiert bestimmte ethische und soziale Gruppen und kann soziale und demokratische Aktivitäten untergraben. Zudem wird eine “Normalisierung” der Bevölkerung gefördert.
Wir treffen uns am 15 Januar um 20 Uhr im Café Sofa (Spiegelgasse, Regensburg Altstadt). Der nette Haufen, der mit Laptops in einer Ecke, sitzt sind wir.
Wir freuen uns über jeden der dazu stößt :) .
„Identitätsdiebstahl“, „Scoring“, „gläserner Bürger“, „Onlinedurchsuchung“ sind aktuelle Schlagwörter, die viele Menschen verunsichern. Und in der Tat geben wir, bewusst oder unbewusst, tagtäglich Unmengen von persönlichen Daten preis, die auch missbraucht werden können. Datenschutz wird immer wichtiger, nicht nur um einem unerwünschten Werbebombardement zu entgehen. Datenschutz entscheidet heutzutage auch über Lebenschancen und ist Voraussetzung für eine lebendige Demokratie.
Die Fragen sind: wer weiß was über mich? Was wird mit diesen Informationen getan? Was passiert in Zukunft mit diesen Daten? Welche Einflüsse hat das auf mich als Individuum? Kann ich von meinen Freiheitsrechten noch Gebrauch machen?
Ein wilder Ritt durch die aktuelle Lage.
Die Erstellung von Personenprofilen aus DNA und ihre Speicherung in polizeilichen Datenbanken erfreut sich großer Akzeptanz. Die Annahme ist weit verbreitet, es ginge dabei allein um die Aufklärung von Mord und Vergewaltigung. Tatsächlich speichert das Bundeskriminalamt hier aber Datensätze auf Vorrat und zwar aus immer geringfügigeren Anlässen und in immer größerer Zahl. Zudem werden die DNA-Datenbanken der europäischen Polizeien derzeit miteinander vernetzt. Das ist umso beunruhigender, als wir alle beständig DNA hinterlassen, ob nun in Haaren, Hautabrieb oder Speichel.
Unter dem Slogan „DNA Sammelwut stoppen“ startete das Gen-ethische Netzwerk vor eineinhalb Jahren eine Kampagne gegen diese biologische Vorratsdatenspeicherung – immer mit dabei das Maskottchen Willi Watte, ein überdimensioniertes Wattestäbchen. Die Veranstaltung stellt die Kampagne zur Diskussion und gibt einen Überblick über die polizeilichen Datenbanken in Deutschland und Europa, über rechtliche Grundlagen und Grauzonen im Polizeialltag, über technologische Wahrheitsfindung und Fehlerquellen.
Das Symposium ist vorbei. Wir sind sehr zufrieden. Hier gibt es in zwei Teilen die Aufzeichnung des Streams zur Nachschau: http://www.ustream.tv/recorded/27204276
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Mit einem Symposium am kommenden Donnerstag Abend (22.11.), möchte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung Regensburg eine Gesamtrechnung der vorhandenen Überwachungsmaßnahmen in Deutschland aufmachen, sowie deren Verhältnismäßigkeit in Summe erörtern. Einlass zur Veranstaltung ist um 19:30 Uhr im Alten Finanzamt, Landshuterstraße 4, Beginn dann um 20:00. Leitfaden des Symposiums und der vorangegangenen Vortragsreihe ist die Gestaltung eines lebenswerten digitalen Zeitalters. Viele der Vorträge lassen sich zum nachhören herunterladen. Das Symposium wird live im Internet übertragen werden unter folgender Adresse.
Das Symposium wird aus einer Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen bestehen:
* MdEP Manfred Weber, CSU
* MdEP Ismail Ertug, SPD
* Prof. Müller, Strafrecht und Kriminologie
* Dr. Hidalgo, Westl. Demokratien
* Prof. Wolff, Medieninformatik
* Charles v. Denkowski, Kriminologie
Die Moderation übernimmt Andreas Schmal für den DGB Region Regensburg.
Mitveranstalter des Symposiums sind: Attac, BI Asyl, Bund für Geistesfreiheit, Chaos Computer Club, KHG, Humanistische Union, Grüne Jugend, Jusos, JuLis, Piratenpartei, RESI, SDS, ver.di Oberpfalz und VVN BdA
Vorträge zum Nachhören:
In Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung freuen wir uns die Termine für die Vorträge im September, Oktober und November vorzustellen. Letztes Jahr im Herbst haben wir die Podiumsdiskussion “Sicherheit vs. Grundgesetz” veranstaltet. Am Ende des Abends kam die Frage nach einer neuen Perspektive für die Innen- und Sicherheitspolitik im digitalen Zeitalter auf und damit verbunden die Forderung nach einer regelmäßigen Überarbeitung von Sicherheitsgesetzen sowie nach dem Ausgleich zwischen Grundrechten und Sicherheit- bzw. Überwachungsgesetzen.
Es wird am 22.11.2012 ein Symposium mit dem Titel “Freiheit vs. Sicherheit – Rechtfertigt der Terror alles?” stattfinden. Dabei soll über langfristige Perspektive in diesem Themenkomplex diskutiert werden. In Vorbereitung auf diese Veranstaltung findet die Veranstaltungsreihe statt.
Terrorismus ist in der öffentlichen Anschauung ebenso wie in der medialen Darstellung zu einer omnipräsenten Bedrohung geworden. Darüber hinaus wird der Fokus der Berichterstattung fast ausschließlich auf den muslimisch-fundamentalistischen Terrorismus gerichtet. Bei genauerer Analyse ergibt sich jedoch ein differenziertes Bild, was das generelle Bedrohungspotential betrifft. Vor diesem Hintergrund muss auch die Terrorismusbekämpfung entsprechend wandlungsfähig ansetzen, um dauerhaft erfolgreich sein zu können.
Donnerstag, 20.09.2012
Eröffnung der Veranstaltungsreihe
Freitag, 21.09.2012
Rückblick auf die Volkszählun 2011: Geschichte, Ablauf, Konflikte, Ausblick in die Zukunft. Bericht eines Zensus-Interviewers.
INDECT – Kontrolle außer Kontrolle? Anfang 2009 wurde das europäische Sicherheitsforschungsprogramm INDECT unter der Leitung der Technischen Universität in Krakau gestartet – vorerst weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.
Donnerstag, 15.11.2012: Polizeiliche DNA-Sammelwut stoppen!
Die Erstellung von Personenprofilen aus DNA und ihre Speicherung in polizeilichen Datenbanken erfreut sich großer Akzeptanz. Die Annahme ist weit verbreitet, es ginge dabei allein um die Aufklärung von Mord und Vergewaltigung. Tatsächlich speichert das Bundeskriminalamt hier aber Datensätze auf Vorrat und zwar aus immer geringfügigeren Anlässen und in immer größerer Zahl. Zudem werden die DNA-Datenbanken der europäischen Polizeien derzeit miteinander vernetzt. Das ist umso beunruhigender, als wir alle beständig DNA hinterlassen, ob nun in Haaren, Hautabrieb oder Speichel.
Unter dem Slogan „DNA Sammelwut stoppen“ startete das Gen-ethische Netzwerk vor eineinhalb Jahren eine Kampagne gegen diese biologische Vorratsdatenspeicherung – immer mit dabei das Maskottchen Willi Watte, ein überdimensioniertes Wattestäbchen. Die Veranstaltung stellt die Kampagne zur Diskussion und gibt einen Überblick über die polizeilichen Datenbanken in Deutschland und Europa, über rechtliche Grundlagen und Grauzonen im Polizeialltag, über technologische Wahrheitsfindung und Fehlerquellen.
Die aktuellsten Infos finden sich immer im zentralen Planungspad.
INDECT – Kontrolle außer Kontrolle? Anfang 2009 wurde das europäische Sicherheitsforschungsprogramm INDECT unter der Leitung der Technischen Universität in Krakau gestartet – vorerst weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit.
Rückblick auf die Volkszählun 2011: Geschichte, Ablauf, Konflikte, Ausblick in die Zukunft. Bericht eines Zensus-Interviewers.